Der Terror von Paris bewegt uns in gemeinsamer Trauer und in Solidarität mit den Maßnahmen zur Aufklärung und zum Schutz vor weiteren Verbrechen. Voraussetzung für alle Reaktionen muss die Klarstellung sein, dass Christen wie Muslime das Leben achten.

Die „Plattform Christen und Muslime“ hat sich zur Aufgabe gestellt, Frieden zu stiften, und unterstützt daher alle Bemühungen der Begegnung und des Dialogs.

Der Terror von Paris bewegt uns in gemeinsamer Trauer und in Solidarität mit den Maßnahmen zur Aufklärung und zum Schutz vor weiteren Verbrechen. Voraussetzung für alle Reaktionen muss die Klarstellung sein, dass Christen wie Muslime das Leben achten. Die Terroristen hingegen missbrauchen den Islam, denn ihre Religion verbietet ausdrücklich die Tötung unschuldiger Menschen. Wer Angst schürt, Muslime und Musliminnen pauschal verdächtigt und ihnen die Religionsfreiheit aberkennen will, betreibt das Geschäft der Terroristen. Denn es ist das erkennbare Ziel der  Drahtzieher des Terrors, den Konflikt anzuheizen, unsere europäische Gesellschaft zu spalten und Zwietracht zwischen den Religionen zu säen.

Die „Plattform Christen und Muslime“ hat sich zur Aufgabe gestellt, Frieden zu stiften, und unterstützt daher alle Bemühungen der Begegnung und des Dialogs. Dem bewaffneten Terror muss mit einer Abrüstung der Worte begegnet werden. Der Weg zur Deeskalation führt über die entschlossene Bemühung um gegenseitiges Verständnis und Vertrauen, beginnend im gemeinsamen Alltag von Christen und Muslimen bis in die Führungsetagen der Politik und der Wirtschaft.

Die Begegnung mit den Flüchtlingen, die sich gerade jetzt vor diktatorischen Regimen und dem blutigen Missbrauch des Islams in Sicherheit bringen wollen, bietet dazu eine besondere Chance.

 

 

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